| Seit
1750 |
Gaststättenbetrieb,
vor allem für Menschen, die aus den Moor- & Marschgebieten
heraufkamen
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| 1806 |
Während
der durch Napoleon verhängten Kontinentalsperre, um das
europäische Festland wirtschaftlich von England abzuschotten,
setzte am Jadebusen ein gewaltiger Schmuggel mit Waren, die
aus England stammten, ein. Damals waren Salzendeich und der
Vorgänger des Zollhauses in Kleibrok "Umschlagplätze"
für Schmuggelwaren, die man durch die Sperre gebracht
hatte.
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| 1818 |
Teilung
der Marken von Rasteder Brink. Der bis dahin genossenschaftliche
Besitz der Brinker Bauern und Kötter ging in den Privatbesitz
der bisherigen Nutzungsberechtigten über. Das Land wurde
kultiviert und auch bebaut. Vor allem aber wurde der Rasteder
Moorweg (heute Kleibroker Straße) nun ausgebaut, sodass
er auch im Winter mit Gespannen gut befahrbar war.
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| 1821 |
An
der Stelle des kleinen Gasthauses in Kleibrok entstand ein
neues moderneres Gebäude, das in einer Urkunde vom Jahre
1821 amtlich ausdrücklich als Zollhaus bezeichnet wird.
Es wurde hier jedoch nie Zoll erhoben, sondern lediglich ein
Wegegeld für alle Gespanne. Dieses Wegegeld betrug im
Jahre 1850 etwa 3 Pfennig und diente dem Staat und dem Gemeinden
zum Erhalt und Ausbau der Straßen. Fast jeder Gespannhalter,
der den Zollbaum passieren wollte, kehrte in den Gasthäusern
ein, um ein Schnäpschen oder mehrere zu trinken.
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| 1877 |
kaufte
Julius Diedrich Naber - wie es heißt - den "Zollkrug"
(damaliger Name) und seitdem gehörte es der Gemeinde
Rastede, was auch bis Ende des 2. Weltkrieges so blieb.
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| 1880 |
wurde
die Sitte des Wegegeldes durch einen Beschluss des Landtages
abgeschafft. Das Zollhaus in Kleibrok hat im vorigen Jahrhundert
vor allem dadurch einige gute Einnahmen verzeichnet, weil
sämtliche Gespanne die Steine in das Moor und in die
Marsch hinunterbrachten, hier das Wegegeld entrichten mussten,
sowohl auf der Hinfahrt wie auch auf der Rückfahrt. Deshalb
bemühten sich vor allem die Rasteder Ziegeleibesitzer
Brötje, zu Windmühlen und andere um die Aufhebung
der Wegegeldsabgabe in Kleibrok.
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| 3.
Juni 1912 |
das
Zollhaus, damals Zollkrug, brennt nach einem Blitzeinschlag
restlos nieder.
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| 1914-1916 |
nachdem
das Gebäude wieder notdürftig errichtet war, wurde
es von einem aus Barßel stammenden Reins betrieben.
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| 1916-1952 |
übernahm
die Pacht der aus Ekern bei Bad Zwischenahn stammende Berding.
In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges wurde das Zollhaus
durch Beschuss zerstört. Ernst Klische bot das damalige
Grundstück Wilhelm Ammermann zum Kauf an, der nach einer
Generalabräumung des Geländes das neue Haus erbaute.
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| 1955 |
ging
das Zollhaus in den Besitz der Familie Meyer aus Metjendorf
über, die den uralten Gasthausbetrieb, damals Gastwirtschaft,
Tankstelle und Gemischtwarenladen, ausbauten und zum Mittelpunkt
der Bauernschaft Kleibrok ausgestalteten; es wird bis heute
als Familienbetrieb geführt.
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| 1969 |
Erweiterung
um eine Bundeskegelbahn. Schließung des Gemischtwarenladens
und der Tankstelle.
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| 1975 |
Übernahme
des Betriebs durch den Sohn Fred Meyer mit Familie. Es wurden
die ersten Hotelzimmer, eine weitere Bundeskegelbahn und ein
Gesellschaftsraum neu angebaut sowie das Erbpachtgrundstück
gekauft.
Zwei Jahre später wurde die 2. Kegelbahn eröffnet.
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| 1979 |
Das
Zollhaus wurde zum Hotel (6 Zimmer).
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| 1992 |
Übergabe
des Betriebs an die 3. Generation, Torsten Meyer und Umbau
von Hotel und Restaurant.
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| 1994 |
Erweiterung
um den Veranstaltungsraum Kleibrok.
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| 1996 |
Umbau
der Bundeskegelbahn in Gästezimmer.
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| 1997 |
Erweiterung
der Bierstube um den vorgelagerten Zollkontor.
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| 2003 |
Anbau
eines neuen Gebäudeteils mit 10 zusätzlichen Doppelzimmern
und dem Wellnessbereich.
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| 2007 |
komplette
Renovierung der Doppelzimmer und Umgestaltung sowie Modernisierung
der Badezimmer (heute Premium Zimmer) im 1. Obergeschoss.
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| 2009 |
Umbau
des Restaurants und Renovierung der Bierstube und des Zollkontors.
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| 2010 |
Erweiterung
und Renovierung des Saales und einer neuen Außenterrasse. |
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